Mit der Kreditkarte in die Ferien: die 10 besten Tipps

In den Ferien sind Schweizer Kreditkarten ein häufig genutztes Zahlungsmittel. Lesen Sie jetzt die 10 besten Tipps der Redaktion von moneyland.ch.

Schweizer Kreditkarten werden gemäss Statistik der Schweizerischen Nationalbank SNB fast so häufig im Ausland wie im Inland gebraucht. Die durchschnittliche Kreditkarten-Transaktion im Ausland ist mit ungefähr 145 Franken so gar noch etwas grösser als im Inland mit ungefähr 130 Franken.

Damit die Ferien nicht zur Kostenfallen werden, sollten Sie sich die folgenden Tipps der Redaktion von moneyland.ch zu Herzen nehmen.

  1. Entscheiden Sie sich vor den Ferien für die richtige Kreditkarte. Je nach Karte gibt es grosse Kosten- und Leistungsunterschiede. Der Kreditkartenvergleich von moneyland.ch hilft Ihnen dabei, die richtige Karte zu finden.
     
  2. Achten Sie bei der Auswahl der Kreditkarte für die Ferien gerade auch auf die Fremdwährungsgebühren. Dazu gehört neben der Bearbeitungsgebühr (je nach Karte zwischen 1.2% und 2.5%) auch der Kursaufschlag. Beide Gebühren werden im Kreditkartenvergleich mit einberechnet (der Kursaufschlag anhand von Stichdaten des Euro-Franken-Kurses).
     
  3. Überprüfen Sie vor der Reise das Verfallsdatum Ihrer Kreditkarte. Diese sollte schliesslich während den Ferien gültig sein.
     
  4. Prüfen Sie Ihre Kartenlimite. Heben Sie diese falls nötig kurzfristig an, gerade wenn Sie von der Kreditkarte bereits vor den Ferien fleissig Gebrauch machen.
     
  5. Informieren Sie sich vor den Ferien, mit welchen Zahlungsmitteln Sie im Reiseland am besten bedient sind. So kommt es immer wieder vor, dass Zahlungen mit (bestimmten) Kreditkarten in gewissen Ländern nur beschränkt oder gar nicht möglich sind. Beispiele für solche Länder: verschiedene afrikanische Staaten, Cuba oder Venezuela.
     
  6. Nutzen Sie im Ausland nie die so genannte dynamische Währungsumrechnung. Will heissen: Zahlen Sie im Ausland immer in der Landeswährung, nicht in Schweizer Franken. Zahlungsabwickler der dynamischen Währungsumrechnung verlangen nämlich häufig sehr hohe Zusatzgebühren, die rasch einmal mehr als 3% betragen können.
     
  7. Beziehen Sie wenn möglich nie Bargeld mit Ihrer Kreditkarte (das gilt übrigens auch für die Nutzung im Inland). Nutzen Sie dafür Ihre Debitkarte, also Ihre Maestro-, V-Pay- oder Postfinance-Karte. Das kommt Sie wesentlich günstiger. Achten Sie aber darauf, dass für Ihr Reiseland kein Geoblocking eingerichtet ist. Ansonsten müssen Sie die Kartensperre vorgängig bei Ihrer Bank aufheben lassen.

    Im Ausland kosten Bargeldbezüge mit der Kreditkarte happige Gebühren bis zu 4% plus Bearbeitungsgebühren (bis 2.5%) plus Aufschläge auf dem Fremdwährungskurs. Dazu können je nach Bank im Ausland weitere Gebühren dazukommen.
     
  8. Auch für das Zahlen von grösseren Beträgen im Ausland kann sich die Debitkarte lohnen. Als Faustregel gilt: Kleinere Beträge bis 100 oder 200 Franken begleichen Sie besser mit der Kreditkarte, grössere mit der Debitkarte. Je nach Kartenanbieter kann es allerdings Unterschiede geben.
     
  9. Wenn Ihnen die Kreditkarte abhanden kommt, sollten Sie diese so rasch als möglich sperren lassen. Rufen Sie dafür Ihre Kartenherausgeberin an.
     
  10. Bewahren Sie die wichtigen Kreditkarten-Quittungen in den Ferien auf. Grund: Bei Fehlbuchungen mit der Kreditkarte dienen sie Ihnen als wichtige Beweismittel, mit denen Sie Ihr Geld zurückverlangen können.

Weitere Informationen:
Kreditkartenvergleich
Kreditkarten: Fremdwährungsgebühren
Kreditkarten: dynamische Währungsumrechnung
Kredit- oder Debitkarte?
Fehlbuchungen mit der Kreditkarte: wie weiter?

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