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Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug?

In der Schweiz unterscheidet man zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Die Frage, ob diese Unterscheidung auch auf ausländische Kunden angewendet werden darf, ist weiterhin Diskussion im Rahmen verschiedener Doppelbesteuerungsabkommen.

Steuerhinterziehung liegt dann vor, wenn eine steuerpflichtige Person bewirkt, dass ihre Einkünfte oder Vermögen im Rahmen der Steuererklärung zu Unrecht unvollständig, falsch oder gar nicht angegeben werden. Steuerhinterziehung ist keine Übertretung im strafrechtlichen Sinn und wird in der Schweiz «nur» gebüsst.

Eine steuerpflichtige Person begeht dann Steuerbetrug, wenn sie – mit der Absicht, Steuern zu hinterziehen – gefälschte Urkunden verwendet. Zu solchen Urkunden können Bilanzen, Erfolgsrechnungen oder Lohnausweise gehören. Im Gegensatz zur Steuerhinterziehung kann Steuerbetrug im Rahmen des Schweizer Strafgesetzbuchs auch mit Gefängnis bestraft werden.

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