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Facebook: Achtung vor Kreditbetrügern

Kreditbetrüger missbrauchen Facebook für ihre kriminellen Zwecke. Wie Sie sich dagegen schützen können.

Betrüger tummeln sich leider überall. Mit der zunehmenden Verbreitung von Social Media werden auch Facebook & Co immer mehr das Ziel von kriminellen Elementen.

Die Schweizer Internet-Sicherheitsbehörde KOBIK warnt nun speziell vor Kreditbetrügern auf sozialen Netzwerken. Anscheinend ist Facebook besonders stark betroffen.

Kreditbetrug via Facebook

Und so funktioniert der Schwindel: Die Betrüger erstellen gefälschte Fake-Profile auf Facebook und gestalten diese einigermassen glaubwürdig. Oder noch dreister: Die Online-Langfinger missbrauchen echte Facebook-Profile für ihre kriminellen Zwecke.

Danach schreiben sie echte Facebook-Profile an oder kontaktieren indirekt über Kleinanzeige-Plattformen mögliche Kreditkunden via Fake-Profil.

Die Betrüger locken mit äusserst verlockenden Konditionen, zum Beispiel einem jährlichen Zinssatz von 2 Prozent mit einer Laufzeit von 3 Jahren ohne Vorabklärungen. Ein Vergleich der bestehenden Bank-Kredit-Konditionen zeigt rasch, das solche Bedingungen unrealistisch sind.

Danach verlangen die Schwindler persönliche Angaben ihrer Opfer sowie eine Vorauszahlung von einigen Hundert Franken. Den tatsächlichen Kreditbetrag sieht das Opfer natürlich nie – die bereits geleistete Vorauszahlung ebenso wenig.

Tipps gegen Kreditbetrug:

  • Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen Kredite zu speziell attraktiven Konditionen angeboten werden. Machen Sie sich zuerst ein Bild der üblichen Kredit-Konditionen von Schweizer Banken.
     
  • Seien Sie auf der Hut, wenn Ihnen jemand über einen Social-Media-Kanal aktiv ein Kredit-Angebot unterbreitet, unabhängig von den angebotenen Konditionen. Seriöse Anbieter gehen nicht aktiv über Social-Media-Kanäle auf Sie zu.
     
  • Schützen Sie Ihr eigenes Facebook-Konto mit einem sicheren Passwort. Wählen Sie dazu eine Zeichenfolge mit Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. 8 Zeichen sind das Minimum. Ändern Sie das Passwort regelmässig.
     
  • Teilen Sie niemals über irgendwelche Social-Media-Kanäle Ihre persönlichen Daten mit.
     
  • Teilen Sie Facebook mit, wenn Sie gefälschte Profile entdecken und blockieren Sie diese. Zusätzlich können Sie die Eidgenössische Sicherheitsbehörde KOBIK in Kenntnis setzen.

Ihre Moneyland-Redaktion

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