Börse

Stufentarif

Beim Stufentarif handelt es sich um eine bestimmte Tarifart. Er kommt in verschiedenen Bereichen und Branchen zur Anwendung, zum Beispiel bei Bankgebühren. Schweizer Banken wenden den Stufentarif oft bei Depotgebühren und Courtagen an.

Achtung: Wird der Begriff in anderen Zusammenhängen verwendet, beispielsweise im Kontext von Steuern, kann die Bedeutung von der hier beschriebenen abweichen.

Beim Stufentarif gibt es mehrere Betragsstufen. Je nach erreichter Stufe wird ein anderer Prozentsatz als Gebühr verrechnet. Dabei gilt der Prozentsatz für den gesamten Betrag, nicht nur für eine bestimmte Betragsstufe. In der Regel sinkt der Prozentsatz mit zunehmender Stufe, es gibt also eine Art Mengenrabatt. 

Beispiel

Bei einem Vermögen bis 50'000 Franken erhebt eine Bank eine Depotgebühr von 0.3 Prozent pro Jahr, für Vermögen bis 100'000 Franken eine Gebühr von 0.2 Prozent auf den Gesamtbetrag und für Vermögen ab 100'000 Franken eine Gebühr von 0.1 Prozent auf den Gesamtbetrag.

0 bis und mit 50'000 Franken: 0.3 Prozent
50'000 bis und mit 100'000 Franken: 0.2 Prozent für den Gesamtbetrag
Ab 100'000 Franken: 0.1 Prozent für den Gesamtbetrag

Bei einem Vermögen von 50'000 Franken zahlen Kundinnen und Kunden in diesem Beispiel mit 0.3 Prozent also eine Gebühr von 150 Franken (50'000 Franken * 0.3 Prozent). Bei einem Betrag von 100'000 Franken zahlen sie 200 Franken (100'000 Franken * 0.2 Prozent), bei einem Betrag von 110'000 Franken hingegen nur 110 Franken (110'000 Franken * 0.1 Prozent).

Je nachdem, in welcher Stufe das Vermögen liegt, wird der Gesamtbetrag mit dem zur Stufe gehörende Prozentsatz belastet. Das kann bei sinkenden prozentualen Gebühren dazu führen, dass die Kunden für höhere Beträge tiefere absolute Gebühren bezahlen.

Schweizer Banken und Online-Broker verwenden im Anlagegeschäft oft diese Tarifart zur Berechnung von Depotgebühren, Courtagen oder ähnlichen Gebühren.

Unterschied zum Staffeltarif

Auch beim Staffeltarif gibt es unterschiedliche Prozentsätze je nach Betragsstufe. Der Unterschied besteht darin, dass beim Staffeltarif der Prozentsatz jeweils nur für die jeweilige Betragsstufe gilt, nicht für den gesamten Betrag wie beim Stufentarif. Damit steigen die Gebühren beim Staffeltarif mit zunehmendem Betrag immer an – der Staffeltarif ist damit für die Kunden teurer als eine Abrechnung nach dem Stufentarif (wenn die Prozentsätze pro Stufe dieselben sind).

Weitere Informationen:
Staffeltarif
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Experte Felix Oeschger
Felix Oeschger ist Analyst und Experte bei moneyland.ch.
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