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Kredite & Hypotheken

Hypotheken: Achtung Gebühren!

Hypotheken unterscheiden sich nicht nur bezüglich ihrer Zinssätze. Zusätzlich zu den Zinskosten können zahlreiche Gebühren anfallen. Der folgende Beitrag klärt über die zusätzlichen Gebühren auf.

Der Zinssatz einer Hypothek ist für den Grossteil der Hypothekarkosten verantwortlich. Bereits kleinere Zinsdifferenzen zwischen den Anbietern können über die Jahre Tausende von Franken ausmachen. Zukünftige Hypothekarnehmer sollten deshalb unbedingt Hypotheken-Zinsen vergleichen, mehrere Offerten anfordern und nachverhandeln.

Was zukünftigen Wohneigentümern aber vielleicht nicht bewusst ist: Zusätzlich zum Hypothekarzins kommen weitere Kosten hinzu. Dazu zählen nicht nur allgemeine Abgaben wie Handänderungssteuern oder Kosten für Grundbuch- und Betreibungsauszug. Viele Hypotheken-Anbieter erheben zusätzliche Hypotheken-Gebühren.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über mögliche Zusatzgebühren von Schweizer Hypothekaranbietern. Informieren Sie sich also auch über die genauen Kosten Ihres Hypothekaranbieters. Oft lassen sich die genannten Gebühren verhandeln.

Kreditprüfung

Bevor eine Hypotheken-Vergabe erfolgt, werden das Gesuch und die Kreditwürdigkeit des Antragsstellers geprüft. Während die Prüfung bei einigen Anbietern kostenlos ist, verlangen andere Banken 200, 250 oder sogar 500 Franken. Wiederum andere Institute verrechnen den individuellen Aufwand – zum Beispiel für 120 Franken pro Stunde. Immerhin gibt es einige Banken, welche die Prüfungsgebühren erlassen, falls es zu einem erfolgreichen Abschluss kommt. Wer sich dann allerdings für einen anderen Anbieter entscheidet oder abgelehnt wird, muss die Gebühren so oder so begleichen.

Hypothekar-Abschluss

Beim Abschluss einer Hypothek beziehungsweise für die «Bereitstellung» der Hypothek verlangen Schweizer Banken oft zusätzliche Gebühren. Manche nur 100 Franken, andere aber bis zu 1000 Franken. Bei bestimmten Banken können sich die Kosten ausserdem je nach Hypotheken- oder Immobilien-Typ unterscheiden.

Erhöhung der Hypothek

Wenn Sie als Hypothekarnehmer die Kreditsumme Ihrer Hypothek erhöhen wollen, ist das in der Regel nicht kostenlos. Viele Banken verlangen dafür 200, 250 oder 500 Franken. Die Gebühr kann auch je nach Hypothekarbetrag variieren.

Hypotheken-Modell wechseln

Der Wechsel des Hypotheken-Modells ist häufig kostenpflichtig. Wenn Sie zum Beispiel von einer variablen in eine Festhypothek wechseln möchten, kann das mit Kosten verbunden sein. Abhängig von der Bank können hier Kosten von beispielsweise 150, 200 oder 250 Franken anfallen.

Hypothek verlängern

Auch bei der Verlängerung einer Hypothek werden die Hypothekarnehmer meistens zur Kasse gebeten. Das ist für viele Kunden befremdlich: Statt dass man für die weitere Treue zur Bank belohnt wird, müssen sie noch zusätzliche Gebühren zahlen. Manche Banken verlangen für Verlängerungen 75, 150, 200, 250 oder sogar 500 Franken.

Diverse Vertragsänderungen

Für verschiedene Änderungen des Rahmenkreditvertrags können weitere Kosten anfallen. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn die Hypothek von einem anderen Hypothekarnehmer übernommen wird. Gebühren können auch für Änderungen der Amortisation oder der Sicherheiten berechnet werden. Manche Banken verlangen je nach Vertragsänderung Bearbeitungsgebühren von bis zu 1200 Franken.

Anbieter wechseln

Ein Wechsel zu einem Konkurrenzinstitut kann je nach Einsparmöglichkeiten Sinn ergeben. Doch aufgepasst: Für eine solche Ablösung durch einen anderen Anbieter können happige Wechselgebühren in Rechnung gestellt werden. Diese kosten rasch einmal mehrere Hundert Franken – bei manchen Instituten bis zu 600 Franken.

Rechnungs- und Mahngebühren

Werden die Zinskosten per Einzahlungsschein beglichen – und nicht direkt dem Konto des Kunden belastet – fallen häufig Rechnungsgebühren an (zum Beispiel 50 Franken pro Rechnung). Wenn die Rechnung nicht rechtzeitig beglichen wird, werden in der Regel Mahngebühren fällig. Diese können je nach Anbieter und Anzahl Mahnungen mehr als 200 Franken pro Mahnung betragen. Ausserdem können Verzugszinsen dazukommen.

Vorfälligkeitsentschädigung

Ein vorzeitiger Ausstieg aus einer Hypothek ist besonders teuer und komplex. Deshalb haben wir der Vorfälligkeitsentschädigung einen eigenen Beitrag gewidmet. Neben der Zinszahlung für die fehlende Laufzeit stellen manche Banken hohe Bearbeitungsgebühren in Rechnung.

Weitere Informationen:
Hypotheken im unabhängigen Schweizer Vergleich
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Experte Benjamin Manz
Benjamin Manz ist Geschäftsführer von moneyland.ch und unabhängiger Experte für Banken- und Finanzthemen.
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