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Hundeversicherungen im Schweizer Vergleich

Was Schweizer Hundehalterinnen und Hundehalter rund um Tierversicherungen wissen müssen.

Hunde gehören neben Katzen zu den beliebtesten Haustieren der Schweizerinnen und Schweizer. Schätzungen gehen davon aus, dass in mehr als jedem zehnten Schweizer Haushalt mindestens ein Hund gehalten wird. Man rechnet mit insgesamt rund 500'000 Hunden in der Schweiz.

Hundeversicherungen gegen Unfälle und Krankheiten

Grundsätzlich gibt es zwei Typen von Hundeversicherungen: reine Unfallversicherungen und Versicherungen, die Ihren Hund sowohl gegen Krankheiten als auch gegen Unfälle versichern.

Die kombinierte Version mit Unfall- und Krankheitsdeckung ist teurer als reine Hunde-Unfallversicherungen.

Versicherungen: nichts für alte Hunde

Zum Zeitpunkt des Versicherungsbeginns muss Ihr Hund mindestens 3 Monate und bei den meisten Versicherungen maximal sieben Jahre alt sein. Ist Ihr Hund älter, ist ausser bei Epona keine reguläre Tierversicherung mehr möglich. Bei den Epona-Hundeversicherungen gibt es keine maximale Altersbeschränkung.

Die Kosten der Hundeversicherungen variieren markant. Ein Kostenvergleich ist deshalb nötig – auch um festzustellen, ob sich überhaupt eine Versicherung für Ihren Vierbeiner lohnt.

Wichtig ist aber auch ein Leistungsvergleich. Klären Sie vor Versicherungsabschluss ab, ob die angebotenen Leistungen und Kostendeckungen Ihren Bedürfnissen entsprechen.

Hundeversicherungen: nicht alle Kosten sind gedeckt

Nicht gedeckt sind bei Schweizer Hundeversicherungen Krankheiten und Unfälle, die vor dem Versicherungsabschluss passiert sind.

Im Allgemeinen nicht gedeckt sind auch rein ästhetische chirurgische Eingriffe, Zahnpflege-Massnahmen, Behandlungen von Erbkrankheiten, psychotherapeutische Behandlungen, Schädigungen durch haftpflichtige Drittpersonen oder grobfahrlässige Schädigungen durch den Hundehalter.

Impfungen und Extra-Dienstleistungen

Es gibt einige Leistungen von Hundeversicherungen, die nur von wenigen Versicherern angeboten werden. Auf der Resultatseite des Vergleichs für Tierversicherungen können Sie mittels der praktischen Filterkriterien alle gewünschten Deckungen anwählen.

Angezeigt werden dann jeweils nur diejenigen Hundeversicherungen, die alle gewünschten Dienstleistungen für Ihren Hund im Angebot haben.

Impfungen werden von den meisten Hundeversicherungen leider nicht übernommen. Ausnahmen sind die Epona Optima Hundeversicherung, die Epona Ultima Plus Hundeversicherung sowie die Animalia Hundeversicherung. Diese übernehmen 50 beziehungsweise 60 Franken pro Kalenderjahr für Impfungen.

Eine Reiseversicherung für Hunde bietet in der Schweiz nur die Wau-Miau-Hundeversicherung der Europäischen an.

Alternativmedizinische Behandlungen werden unter anderem von allen Epona Hundeversicherungen und der Hundeversicherung der Animalia teilweise bezahlt.

Hundeversicherungen: Wartefristen

Bei Schweizer Hundeversicherungen müssen Sie als Hundehalterin oder Hundehalter die so genannte Karenzfrist beachten. Das ist eine Wartefrist, die Sie nach Versicherungsabschluss einhalten lassen müssen, bis die Versicherungsfirma für die Hundearzt- und Behandlungskosten zahlt.

Die Karenzfrist beträgt bei normalen Krankheiten einen Monat, bei chronischen Krankheiten in der Regel drei Monate. Bei Unfällen gilt je nach abgeschlossener Versicherung entweder keine Wartefrist oder eine Wartefrist von einem Monat.

Weitere Informationen:
Zum Vergleich für Tier- und Hundeversicherungen
Was kostet eine Hundeversicherung?

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