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Krankenkasse: Fitness-Studio

Was zahlen Schweizer Krankenkassen an Fitness-Abos und -Kurse?

Schweizerinnen und Schweizer sind fitnessbegeistert. Fast ein Fünftel der Bevölkerung hat ein Fitness-Abo.

Nicht ohne Grund: Regelmässige Bewegung ist gesund und kann diversen Krankheiten wie Diabetes oder Beschwerden wie Rückenschmerzen vorbeugen.

Auch die Krankenkassen haben deshalb einen Anreiz, die sportlichen Aktivitäten ihrer Versicherten zu unterstützen.

Dabei werden Fitness-Abos in einem Fitness-Center nicht über die obligatorische Grundversicherung, sondern über die ambulante Zusatzversicherung einiger Krankenkassen gedeckt.

Die entsprechenden Zusatzversicherungspakete entschädigen einen Teil der Kosten, die im Zusammenhang mit Fitnesscentern, Fitnesskursen und Gesundheitsförderungen wie Aerobic, Schwangerschafts-Gymnastik oder prophylaktischen Kursen anfallen.

Tipps rund um Fitnesscenter-Leistungen der Zusatzversicherung:

  • Die Leistungen bezüglich Kostenbeteiligungen an Fitness-Abos und anderweitigen Fitness-Kosten variieren markant. Ein Vergleich der ambulanten Zusatzversicherungen lohnt sich also.
     
  • Im praktischen Vergleich für ambulante Zusatzversicherungen haben Sie die Möglichkeit, die Angebote über das Kriterium «Fitness-Abo» zu filtern und nach Leistungsumfang zu sortieren.
     
  • Je nach Krankenkasse werden maximal 200 bis 500 Franken pro Jahr an Fitness-Kosten entschädigt. Viele Kassen zahlen allerdings maximal 50 bis 75 Prozent der anfallenden Fitness-Kosten.
     
  • Im Bereich Fitness-Abo gehören die folgenden Zusatzversicherungen zu den besten: EGK Sun 3 (bis zu 360 Franken für mindestens 36 Trainings, Franchise von 300 Franken), Helsana Sana und Helsana Completa (75%, maximal 200 Franken pro Bereich und 500 Franken pro Jahr), Sympany Premium natura (bis zu 300 Franken pro Jahr), KPT Comfort (bis zu 200 Franken pro Jahr), Visana Basic (bis zu 200 Franken pro Jahr), Sanitas Classic (bis zu 200 Franken pro Jahr), Swica Completa Praeventa (50%, bis zu 300 Franken pro Jahr).
     
  • Bestimmte Krankenkassen-Zusatzversicherungen verlangen den Nachweis einer definierten Anzahl von bestätigten Trainings, damit die Kosten vergütet werden.
  • Nicht alle Fitnesscenter werden von Schweizer Krankenkassen akzeptiert. Viele Krankenkassen entschädigen nur Kosten von Fitnesscentern, die ein so genanntes Qualitop-Gütesiegel besitzen.
     
  • Klären Sie vor dem Abschluss eines Krankenpflegezusatzes ab, ob Ihr gewünschtes Fitnesscenter auf der Liste von anerkannten Fitness-Instituten Ihrer Krankenkasse steht. Ansonsten hilft Ihnen auch die entsprechende Zusatzversicherung nicht weiter.
     
  • Wenn Sie eine ambulante Zusatzversicherung nur wegen Ihren Fitnesskosten abschliessen möchten, lohnt sich dies nur selten. In Verbindung mit anderen Leistungen kann sich ein Abschluss eines Zusatzversicherungspakets aber durchaus lohnen.
     
  • Beispiel: Kostet Sie ein Krankenpflegezusatz 300 Franken pro Jahr, und Sie erhalten dafür 200 Franken an Ihr Fitness-Abo bezahlt, zahlen Sie faktisch nur noch 100 Franken pro Jahr für die weiteren Services Ihrer Zusatzversicherung.
     

Ihre Moneyland-Redaktion

Weitere Informationen:
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