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Geld im Alltag

So sparen Sie bei Möbeln und Einrichtung

22. Mai 2023 - Daniel Dreier

Möchten Sie eine Wohnung einrichten oder suchen Sie ein neues Möbel für Ihr Zuhause? Mit diesen Tipps von moneyland.ch holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus.

Eine Wohnung in der Schweiz zu möblieren, kann ein kleines Vermögen kosten – oder gar nichts. Aber egal, ob Sie eine neue Designer-Einrichtung suchen oder mit gebrauchten Möbeln zufrieden sind, mit diesen Tipps können Sie beim Möbel-Shopping Kosten reduzieren.

1. Stöbern Sie Gratis-Angebote auf

Bevor Sie überhaupt in irgendeinen Laden gehen, werfen Sie doch einen Blick auf Websites für Gratis-Kleinanzeigen wie Tutti und Anibis. Es kann gut sein, dass jemand genau das Möbel, das Sie suchen, verschenken will. Auf diese Weise können Sie auch interessante Stücke finden, die zu Ihrem Einrichtungsstil passen. Da oft Möbel weggegeben werden, weil jemand zügelt, sind Ende März und Ende September (wenn viele Mietverträge enden) besonders gute Zeitpunkte, um Gratis-Möbel zu finden.

2. Kaufen Sie Secondhand-Möbel

Gebrauchten Möbeln ein zweites Leben zu geben, ist nicht nur gut für die Umwelt – Sie können damit auch Tausende Franken sparen. Viele Möbelstücke in bestem Zustand werden secondhand zu einem Bruchteil ihres Neupreises angeboten. Als Erstes schauen Sie am besten auf Kleinanzeigen-Websites nach guten Angeboten Ausschau. Aber auch Brockenhäuser sind einen Blick wert. Ein weiterer Ort, wo Sie Secondhand-Angebote finden können, sind spezielle Tauschgruppen auf Social-Media-Plattformen wie Facebook.

3. Nutzen Sie Gutscheine, Cashback und Kundenbindungsprogramme

Wenn Sie Ihre Möbel gerne neu kaufen möchten, lohnt es sich immer, kurz im Internet nach Gutscheinen für den jeweiligen Händler zu suchen. Viele Möbelgeschäfte bieten Gutscheine – und damit können Sie teils viel Geld sparen. Bei manchen Händlern erhalten Sie einen einmaligen Rabatt (zum Beispiel 10 Prozent), wenn Sie sich für einen Werbe-Newsletter anmelden. Davon können Sie sich später wieder abmelden, falls Sie diese E-Mails nicht erhalten möchten.

Wenn Sie online Möbel kaufen, kann es sich lohnen, Cashback-Angebote wie etwa diejenigen auf Websites wie Monerio und Rabattcorner zu nutzen. Sie können sowohl im Laden als auch online Cashback erhalten, indem Sie bei der Bezahlung eine entsprechende Kreditkarte verwenden. Da Sie für Möbel oft hohe Beträge zahlen müssen, kann das sonst eher vernachlässigbare Cashback – normalerweise zwischen 1 und 3 Prozent auf Cashback-Websites und bis zu 1 Prozent mit Kreditkarten – eine grössere Ersparnis bieten.

Kundenbindungsprogramme sollten nie ein Grund für Sie sein, bei einem konkreten Händler einzukaufen. Sie sollten immer die Preise vergleichen. Aber wenn Sie sowieso regelmässig im gleichen Geschäft einkaufen oder wenn Sie dort eine grosse Anschaffung planen, kann es sinnvoll sein, sich für das entsprechende Kundenbindungsprogramm zu registrieren. Bei Pfister beispielsweise erhalten Kundinnen und Kunden 2 Prozent Rabatt auf alle Einkäufe. Mit der Ikea-Family-Kreditkarte können Sie Punkte sammeln und sie für Ikea-Geschenkkarten einlösen. Bei Micasa (Migros) und Livique (Coop) können Sie Cumulus- beziehungsweise Supercard-Vorteile nutzen. Viele andere Möbelhäuser bieten ähnliche Kundenbindungsprogramme, mit denen Sie womöglich zusätzlich Geld sparen können.

4. Vergleichen und verhandeln Sie

Dass ein Produkt gerade heruntergesetzt ist, muss nicht heissen, dass Sie auch den besten Preis erhalten. Vergleichen Sie Angebote immer mit ähnlichen Produkten in anderen Geschäften, die Möbel der gleichen Qualität bieten. Auch lassen sich die Preise von Möbeln im Laden häufig verhandeln.

5. Ziehen Sie reine Onlineshops in Betracht

Zwar möchten viele Leute Möbel vor dem Kauf im Ausstellungsraum ansehen. Reine Onlineshops ohne Ausstellungsmöglichkeit haben hingegen oft sehr gute Preise. Falls Sie bereit sind, nur anhand von Bildern und Produktbeschreibungen zu shoppen, sollten Sie es in Betracht ziehen, Möbel in reinen Onlineshops zu bestellen. Wichtig: Falls Sie Fragen haben, die nicht gut genug im Onlineshop beantwortet sind – zum Beispiel bezüglich der Qualität der Stoffe oder welches Holz verwendet wurde – kontaktieren Sie unbedingt den Händler und klären Sie die Fragen, bevor Sie einen Kauf tätigen. Es ist auch wichtig, dass Sie prüfen, ob der Onlinehändler Retouren akzeptiert und wie diese ablaufen – nur für den Fall, dass die Möbel doch nicht das sind, was Sie sich erhofft hatten.

6. Besuchen Sie Fabrikläden

Manche Möbelhersteller, darunter auch einige Schweizer Firmen, haben eigene Läden, in denen sie ihre Produkte direkt den Konsumentinnen und Konsumenten verkaufen. Die Preise in diesen Fabrikläden sind manchmal wesentlich niedriger als was Sie für dieselben Produkte in Möbelhäusern zahlen würden.

7. Kaufen Sie Restposten

Grosse Möbelhäuser (wie Ikea) und Fabrikläden haben oft einen speziellen Bereich, wo Sie geöffnete Produkte, Ausstellungsmodelle, Stücke aus älteren Produktlinien und Artikel mit kleinen Mängeln zu reduzierten Preisen kaufen können. In der Schweiz werden diese Bereiche oft Outlets genannt. Teils sind sie auch online verfügbar. Sie können sich zwar nicht darauf verlassen, aber im besten Fall finden Sie hier die Möbel, die Sie wollen, mit einem grossen Rabatt.

8. Upcyceln oder basteln Sie selbst

Wenn Sie eine Affinität fürs Basteln haben, können Sie diese Begabung nutzen, um eigentlich wertlose Gegenstände in trendige Möbelstücke zu verwandeln. Lassen Sie sich von Gratis-Gegenständen auf Kleinanzeigen-Websites, an Strassenecken und beim Abfallcontainer inspirieren. Alte Möbel instandzusetzen, ist ein interessantes Hobby und eine Möglichkeit, für wenig Geld die Wohnung auf einzigartige Weise auszustatten. Falls Sie zimmern können, könnten Sie auch Möbel komplett neu bauen. Das ist aufgrund der Materialkosten zwar selten gleich günstig wie die Verschönerung alter Möbel. Aber der Prozess kann sehr viel Freude machen. Das Ganze kostet in der Regel immer noch weniger, als wenn Sie Ihre Möbel neu kaufen würden.

9. Reduzieren Sie die Kosten für die Lieferung

Falls Sie Möbel online kaufen, haben Sie womöglich keine Wahl und Sie müssen für die Lieferung zahlen – manche Online-Möbelhäuser haben jedoch keine Liefergebühr. Aber wenn Sie vor Ort im Geschäft einkaufen, kann es in vielen Fällen günstiger sein, das Produkt selbst abzuholen, statt es liefern zu lassen. Wenn Sie Möbel secondhand kaufen oder gratis erhalten, müssen Sie sie in der Regel selbst abholen.

Manche Möbelhändler, zum Beispiel Ikea und Otto’s, bieten Mietwagen zum Stundenpreis an. Falls Sie in der Nähe des Ladens wohnen und der Weg zum Geschäft und zurück nur ein bis zwei Stunden dauert, können solche Mietwagen eine praktische und erschwingliche Lösung sein. Falls Sie mehr als zwei Stunden brauchen, kann es hingegen günstiger sein, ein Fahrzeug bei einem Autovermieter für den ganzen Tag zu mieten. Schauen Sie auch auf Plattformen wie 2em und Gomore, wo Sie Kastenwagen von Privatpersonen mieten können. Sie haben oft niedrigere Preise als herkömmliche Autovermieter.

Organisieren Sie möglichst alle Abholungen am gleichen Tag, sodass Sie nicht mehrere Fahrten machen und Fahrzeuge mieten müssen.

10. Sparen Sie beim Zusammenbau

Falls Sie praktisch veranlagt sind, können Sie viel Geld sparen, wenn Sie auf den Zusammenbau-Service verzichten, den viele Möbelhäuser anbieten. Dann bauen Sie die Möbel einfach selbst in Ihrer Freizeit zusammen.

Wenn Sie hingegen nicht so geschickt mit den Händen sind, haben Sie vielleicht Bekannte oder Familienmitglieder, die Ihnen helfen. Falls Sie für den Zusammenbau zahlen müssen, sollten Sie die Preise der Möbelhäuser mit denen von Privatpersonen vergleichen. Letztere finden Sie auf Onlineplattformen wie Rent a Rentner.

11. Vermeiden Sie Ratenzahlung

Viele Möbelhäuser bieten den Kauf auf Raten: Sie kaufen die Möbel jetzt und zahlen die Raten dann im Verlauf der Zeit ab. Wenn Sie online einkaufen, kann es auch sein, dass der Zahlungsanbieter die Ratenzahlung ermöglicht. Ratenzahlungen verursachen grosse zusätzliche Kosten, weil Sie Zinsen zahlen. Darum vermeiden Sie die Zahlung auf Raten am besten. Mehr Informationen zu Ratenzahlungen und Zahlungsmethoden für Onlineshopping finden Sie ebenfalls hier auf moneyland.ch.

Falls Sie den Betrag nicht direkt zahlen können, kann es günstiger sein, statt in Raten zu zahlen, einen Privatkredit aufzunehmen – sofern Ihre Kreditwürdigkeit hoch ist. Sie können Schweizer Privatkredite auf moneyland.ch vergleichen.

Hinweis: Einige Schweizer Möbelhändler bieten Null-Prozent-Finanzierung, mit der Sie Käufe in Raten abzahlen können, ohne dass Zinsen anfallen. Dies ist aber hauptsächlich in Boutiquen der Fall – Sie können diese Option also fast nur dann nutzen, wenn Sie High-End-Möbel suchen.

Weitere Informationen:
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Redaktor Daniel Dreier
Daniel Dreier ist Redaktor und Experte für Geldthemen bei moneyland.ch.
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