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Roaming: Die 10 besten Tipps fürs Telefonieren im Ausland

Telefonieren im Ausland kann richtig ins Geld gehen. Lesen Sie die folgenden 10 besten Roaming-Tipps von moneyland.ch, bevor Sie ins Ausland reisen.

Im Folgenden erfahren Sie die 10 wichtigsten Sprach-Roaming-Tipps. Die besten Daten-Roaming-Tipps fürs Surfen im Ausland finden Sie hier.

Tipp 1: Nicht zum Standardtarif telefonieren

Telefonieren Sie im Ausland nicht unvorbereitet «drauflos». Das kann sonst rasch einmal sehr teuer werden, da Schweizer Mobilfunk-Anbieter den teuren Standardtarif verrechnen. Wenn Sie als Kunde ein Abo mit Inklusiv-Roaming haben und dieses noch nicht aufgebraucht ist, brauchen Sie hingegen keine speziellen Vorkehrungen zu treffen.

Tipp 2: Roaming-Optionen oder Roaming-Pakete kaufen

Viele Anbieter bieten Roaming-Optionen und Roaming-Pakete an.

Mit einer Roaming-Option bezahlen Sie eine Grundgebühr von 10 Franken oder weniger. Dafür reduzieren sich Ihre Gesprächskosten erheblich. Wenn Sie also im Ausland telefonieren möchten, sollten Sie sich für eine Roaming-Option entscheiden. Je nach Anbieter rechnet sich eine Option bereits ab einer Gesprächszeit im Ausland von 2 Minuten.

Mit einem Roaming-Paket erhalten Sie eine bestimmte Anzahl Gesprächsminuten für Anrufe im Ausland. Bei vielen Anbietern sind Roaming-Pakete allerdings auf Europa und manchmal noch auf einige weitere Länder beschränkt. Manche Anbieter offerieren auch kombinierte Pakete mit Gesprächen und Datenroaming.

Mit dem Roaming-Vergleich auf moneyland.ch können Sie die richtige Roaming-Option oder das richtige Roaming-Paket finden.

Tipp 3: Verfallsdatum beachten

Roaming-Optionen und Roaming-Pakete sind nur eine beschränkte Zeit gültig – meistens nur für 7 Tage, 30 Tage oder einen Monat. Beachten Sie also das Verfallsdatum, bevor Sie eine entsprechende Option oder ein Paket kaufen. Kundenunfreundlich ist die Regelung von Salt: Die Roaming-Option gilt jeweils bis zum folgenden neunten Tag des Monats oder Folgemonats. Wer also am 8. Juni eine Roaming-Option kauft, muss diese innerhalb von zwei Tagen aufbrauchen.

Tipp 4: Roaming-Option rechtzeitig deaktivieren

Vergessen Sie nach Ihrem Auslandaufenthalt nicht, bei Ihrem Mobilfunkt-Anbieter die Roaming-Option wieder rechtzeitig zu deaktivieren. Denn sonst verrechnet Ihr Mobilfunk-Anbieter die Grundgebühr der Roaming-Option weiterhin, obwohl Sie diese gar nicht mehr nutzen.

Tipp 5: Combox ausschalten

Wenn Sie im Ausland Ihre Combox eingeschaltet lassen, kann das teuer werden. Ansonsten können dreifache Gebühren anfallen: Erstens für die Umleitung aus der Schweiz ins Ausland, zweitens für die Weiterleitung des Anrufs aus dem Ausland auf die Combox in die Schweiz und schliesslich für das Abhören der Combox. Schalten Sie daher sowohl die Combox wie auch Umleitungen auf Ihre Combox aus, bevor Sie ins Ausland reisen.

Tipp 6: Roaming für eingehende Anrufe beachten

Auch wenn Sie im Ausland einen Anruf annehmen, müssen Sie dafür Roaminggebühren bezahlen. Diese Gebühren können Sie nur umgehen, wenn Sie den Anruf nicht annehmen und keine Umleitung auf Ihre Combox aktiviert haben. Tipp: Wenn Sie viele Anrufe im Ausland entgegennehmen möchten, wählen Sie eine dafür geeignete Roaming-Option oder ein geeignetes Roaming-Paket.

Tipp 7: Mit WhatsApp telefonieren

Mit WhatsApp können Sie auf Ihrer Auslandreise teure Roaming-Gebühren umgehen. Bedingung: Sie sind in einem WLAN eingeloggt. Natürlich muss Ihr Gesprächspartner WhatsApp ebenfalls installiert haben. Alternativ können Sie auch andere VoIP-Apps wie zum Beispiel Skype nutzen.

WhatsApp, Skype und Co. können Sie übrigens auch über das Mobilfunknetz nutzen. Wenn Sie ein Datenroaming-Paket gekauft haben, sind Telefonate via WhatsApp in der Regel günstiger als mit dem Roamingtarif für Gespräche. Als Faustregel gilt: Eine Minute Telefonieren via WhatsApp braucht etwa 1 bis 2 MB Datenvolumen.

Tipp 8: WiFi Calling nutzen

Wenn Ihnen ein WLAN zur Verfügung steht, können Sie auch so genanntes WiFi Calling nutzen. Allerdings ist die Nutzung von WiFi Calling nur möglich, wenn Ihr Telekom-Anbieter diese Option für Ihr Gerät und Ihr Abo unterstützt. Ausserdem muss Ihr Anbieter WiFi Calling im Ausland freigeschaltet haben. Derzeit können nur Kunden von Salt WiFi Calling im Ausland nutzen, nicht aber Kunden von Swisscom, Sunrise und anderen Schweizer Anbietern.

Tipp 9: Abos mit Inklusiv-Roaming meiden

In vielen Abos ist Inklusiv-Roaming im Preis inbegriffen. Allerdings handelt es sich um eher teurere Abos. In der Regel erhalten Sie dafür eine Flatrate für Anrufe aus Europa in die Schweiz. Swisscom beschränkt ausserdem die Anzahl der im Abo enthaltenen Roaming-Tage. Bei Salt und Sunrise sind auch Anrufe aus der Türkei, den Vereinigten Staaten und Kanada enthalten. In der Regel ist es allerdings günstiger, ein günstiges Handy-Abo in Kombination mit günstigen Roaming-Angeboten zu kaufen.

Tipp 10: Günstiges Handy-Abo wählen

Manche Abos und Prepaid-Angebote sind zwar für das Telefonieren im Inland günstig, verlangen dafür aber deutlich höhere Roaming-Tarife als andere Anbieter. Solche Anbieter bieten oft keine oder nur eingeschränkte Roaming-Optionen an. Bevor Sie sich für ein Handy-Abo entscheiden, sollten Sie also auch die Roaming-Tarife vergleichen.

Weitere Informationen:
Roaming-Tarife im Vergleich
Daten-Roaming: Beste Tipps
Handy-Abos im Vergleich

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