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Säule 3a: Höchstbeträge

Wie viel können Sie in die 3. Säule einzahlen? Wie gross sind die historischen maximalen Einzahlungen in die Säule 3a?

Einzahlungen in die freiwillige und gebundene Vorsorge Säule 3a haben zwei hauptsächliche Vorteile.

Erstens sind die Zinssätze für 3a-Beiträge durchschnittlich deutlich höher als auf gewöhnlichen Sparkonten. Zweitens sind die Beiträge steuerlich abzugsfähig.

Vor allem aufgrund der steuerlichen Abzugsfähigkeit hat der Gesetzgeber für Einzahlungen in die Säule 3a Höchstbeiträge festgelegt.

Höchstbeträge für Angestellte und Selbständigerwerbende

In der Schweiz gibt es zwei unterschiedliche Höchstbeträge für die freiwillige gebundene Vorsorge.

Regel für erwerbstätige Personen, die zum Zeitpunkt der Einzahlung einer Einrichtung der 2. Säule (also einer Pensionskasse) angehören: Sie können bis zu 6768 Franken pro Jahr in die Säule 3a einzahlen und von den Steuern abziehen (Stand 2017/2018). Es handelt sich dabei gewöhnlich um Personen in einem angestellten Arbeitsverhältnis. Es können aber auch Selbständigerwerbende sein.

Erwerbstätige Personen, die zum Zeitpunkt der Einzahlung keiner Einrichtung der 2. Säule (also keiner Pensionskasse) angehören, können bis zu 20% ihres Erwerbseinkommens in die Säule 3a einzahlen und von den Steuern abziehen, bei einem jährlichen Höchstbetrag von 33'840 Franken (Stand 2017/2018). Das können zum Beispiel selbständigerwerbende Personen sein.

Sind beide Ehegatten oder beide eingetragenen Partner erwerbstätig und leisten Beiträge in die 2. Säule, so können beide Personen diese Steuer-Abzüge für sich beanspruchen.

Im Fall des Säule-3a-Betrags für Personen mit Pensionskasse spricht man im übertragenen Sinn bisweilen von der «kleinen» Säule 3a (Höchstbetrag von 6768 Franken), im Fall des Betrags für Personen ohne Pensionskasse (33'840 Franken) auch von der «grossen» Säule 3a.

Die Begriffe «klein» und «gross» sind aber insofern missverständlich, als der maximal erlaubte Einzahlungsbetrag für Personen ohne Pensionskasse je nach Fall auch kleiner sein kann als derjenige für Personen mit Pensionskasse.

Beispiel: Eine selbständigerwerbende Person ohne Pensionskasse hat einen Nettolohn von 30'000 Franken. Sie darf also maximal 6000 Franken (20% von 30'000 Franken) in die Säule 3a einzahlen. Eine erwerbstätige Person mit einer Pensionskasse kann hingegen 6768 Franken einzahlen und bei den Steuern in Abzug bringen.

Maximale Beträge nach Jahr

Die Beträge in die Säule 3a werden vom Bund jedes Jahr festgelegt und haben sich im Durchschnitt jedes zweite Jahr geändert.

Untenstehend finden Sie eine Übersicht über die Höchstbeträge der letzten Jahre für Personen mit und ohne Pensionskasse. Die Höhe der Beträge ist unabhängig davon, ob Sie Ihre dritte Säule bei einer Bank oder Versicherung eröffnen.

Weitere Informationen:
Zum grossen 3a-Zins-Vergleich
Steuern sparen mit der dritten Säule
3a-Vorsorgefonds: beste Tipps

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