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TV-Abo: Die 9 besten Tipps

Wie schaue ich am besten fern? Erfahren Sie im Folgenden die besten Tipps von moneyland.ch rund um Schweizer TV-Abos.

In der Schweiz könnten viele TV-Konsumenten markant Geld sparen und von besseren Leistungen profitieren. moneyland.ch hat die wichtigsten TV-Abo-Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Replay-TV nutzen

Replay-TV ist eine praktische Funktion, die mittlerweile in vielen TV-Abos enthalten ist. Dank der Replay-TV-Funktion können Sie sich Sendungen, die in den vergangenen Stunden oder Tagen ausgestrahlt worden sind, auch nachträglich noch anschauen. Dafür müssen Sie die Sendungen nicht einmal vorgängig aufgezeichnet haben. Bedingung: Die Ausstrahlung der Sendung darf je nach TV-Abo maximal 30 Stunden oder 7 Tage zurückliegen. Im TV-Abo-Vergleich zeigt Ihnen moneyland.ch bei jedem Angebot an, ob Replay-TV genutzt werden kann.

Tipp 2: Kapazität des Video-Recorders beachten

Mit vielen Schweizer TV-Abos erhalten Sie eine integrierte Video-Recorder-Funktion. Die Unterschiede zwischen den Angeboten sind allerdings sehr gross: Bei den Abos mit dem kleinsten Speicher können Sie lediglich 10 oder 20 Stunden aufnehmen. Am anderen Ende der Rangliste gibt es einige Angebote, die Ihnen einen Speicher von mehr als 1000 Stunden bieten. Da die Aufnahmen bei fast allen Angeboten in der Cloud abgespeichert werden, können Sie die Sendungen oder Filme meistens auch via App auf dem Smartphone oder Tablet abspielen lassen.

Tipp 3: Sportsfreunde aufgepasst

Wer vor allem an Sportübertragungen interessiert ist, sollte seine Vorliebe bei der Wahl des richtigen TV-Abos berücksichtigen.

Teleclub (eine Swisscom-Beteiligung) und MySports (von UPC Schweiz) sind die zwei wichtigsten Pay-TV-Angebote in der deutschsprachigen Schweiz – in der Romandie sind Canal+ und MySports die relevantesten Angebote. Kunden von Swisscom-TV und Sunrise-TV können einzelne Sportübertragungen aus dem Teleclub-Angebot «mieten», während Kunden mit einem anderen TV-Abo Sportübertragungen nur mit einem Teleclub-Abo anschauen können. MySports steht vor allem für Kunden der Kabelnetz-Betreiber wie UPC oder Quickline, nicht jedoch für Kunden von Swisscom und Sunrise zur Verfügung.

Wenn Sie nur Sportübertragungen ansehen möchten, die über die frei empfangbaren Sender wie SRF, ARD, ZDF oder ORF (in französischer Sprache: RTS, TF1, France 2) ausgestrahlt werden, müssen Sie sich hingegen keine Gedanken bei der Wahl des TV-Abos machen. Auch bei Teleclub und MySports gibt es je einen Sportkanal, der gebührenfrei empfangen werden kann. Auf dem kostenlosen Kanal von MySports können zum Beispiel Schweizer Eishockey-Spiele angeschaut werden.

Tipp 4: Empfangsbox nicht immer nötig

Wenn Sie ein modernes TV-Gerät haben, benötigen Sie keine separate Empfangsbox – die sogenannte Set-Top-Box – mehr. Denn Ihr TV-Gerät kann digitale Signale empfangen. Insbesondere Kabelnetz-Anbieter wie UPC oder Quickline bieten diese Dienstleistung ohne zusätzliche Empfangsbox an. Mit Swisscom-TV und vielen anderen TV-Abos ist der Direktempfang am TV-Gerät hingegen aus technischen Gründen nicht möglich.

Nachteil: Ohne Set-Top-Box können nicht alle Sender frei empfangen werden. So fehlen viele private TV-Sender wie RTL, Sat.1 oder ProSieben in der HD-Auflösung.

Immerhin: Viele Kabelnetz-Anbieter haben eine sogenannte CI+-Karte im Angebot, damit zusätzliche TV-Programme wie die erwähnten Privatsender auch ohne Set-Top-Box empfangen werden können. Für Zusatzdienste wie Replay-TV ist hingegen weiterhin eine Empfangsbox notwendig.

Tipp 5: Apple-TV nutzen

Die Apple-TV-Box ist klein und mit vielen verschiedenen Diensten nutzbar. So können Sie über Zattoo, Teleboy oder Wilmaa fernsehen, via Netflix-App Filme und Serien schauen, auf Mediatheken von TV-Sendern zugreifen, YouTube-Videos konsumieren oder Sportübertragungen via DAZN oder Sky-App verfolgen. Im TV-Abo-Vergleich von moneyland.ch können Sie überprüfen, welche TV-Abos mit der Apple-TV-Box kompatibel sind.

Tipp 6: Apps für unterwegs nutzen

Dank Apps für Smartphones und Tablets können Sie auch unterwegs im Inland fernsehen. Viele TV-Abos bieten diese Möglichkeit an, wie der TV-Abo-Vergleich zeigt. Im Ausland hingegen ist die Nutzung der App bei den meisten Anbietern nicht möglich. Beachten Sie, dass Sie wenn möglich nur dann via App fernsehen sollten, wenn Sie ein Handy-Abo mit einer Flatrate abgeschlossen oder Zugang zu einem WLAN haben. Denn beim Streamen von Videos werden grosse Datenmengen übertragen.

Tipp 7: Sender in hochauflösender Qualität schauen

Programme in HD-Qualität bieten Ihnen eine wesentlich bessere Auflösung. Fast alle in den letzten 10 Jahren verkauften TV-Geräte sind in der Lage, HD-Sender anzuzeigen. Mit vielen TV-Abos erhalten Sie allerdings manche Programme nur in der schlechteren SD-Auflösung. Sogar einige beliebte TV-Sender wie RTL, Sat.1 und ProSieben gibt es mit einigen TV-Abos nur in der SD-Auflösung.

Viele moderne TV-Geräte können Sendungen sogar in der nochmals besseren 4K-Auflösung (auch bekannt unter dem Begriff «UHD») zeigen. Derzeit gibt es aber noch keine TV-Sender, die in 4K ausgestrahlt werden, mit Ausnahme von einigen Testsendern. Immerhin unterstützen die Empfangsgeräte einiger Telekom-Anbieter bereits UHD. So können die Kunden von Swisscom einige wenige Filme und ein Schweizer Fussballspiel pro Woche in UHD empfangen.

Tipp 8: Angebote von kleineren Anbietern berücksichtigen

TV-Abos von kleineren Anbietern sind oftmals trotz grossem Funktionsumfang wesentlich günstiger als die Angebote von grossen Telekom-Konzernen. Zu erwähnen sind dabei insbesondere TV-Abos, die via Internet ausgestrahlt werden. Mit einer Apple-TV-Box gibt es mit einem TV-Abo von Zattoo, Teleboy oder Wilmaa zahlreiche TV-Sender, Replay-TV für die letzten sieben Tage und einen Video-Recorder. Einige dieser Online-TV-Anbieter offerieren auch kostenlose Angebote für Kunden, die sich mit Live-TV ohne zeitversetztes Fernsehen zufriedengeben.

Tipp 9: Keine langen Verträge abschliessen

Viele TV-Abos können die Kunden nur dann spesenfrei kündigen, wenn die Mindestvertragsdauer abgelaufen ist. Diese beträgt bei vielen Angeboten lange 12 Monate. Wird der Vertrag früher gekündigt, fällt eine hohe Strafgebühr an. Achten Sie deshalb darauf, dass sie einen Vertrag mit einer kurzen Mindestvertragsdauer abschliessen. Im TV-Abo-Vergleich informiert Sie moneyland.ch sowohl über die Mindestvertragsdauer als auch über die Kündigungsfrist.

Weitere Informationen:
TV-Abos im Vergleich

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