Ob iPhone, Apple Watch, iMac oder iPad: Die Produkte des US-Computergiganten Apple sind für viele Schweizerinnen und Schweizer aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einige Anleger und Anlegerinnen sehen im Technologiekonzern aus Kalifornien auch eine geeignete Investitionsmöglichkeit. Was Sie über Investitionen in Apple wissen müssen, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.
Was benötige ich, um in Apple zu investieren?
Um in börsenkotierte Unternehmen wie Apple zu investieren, benötigen Sie ein Wertschriftendepot oder ein Konto bei einer Neobank wie Zak, Yuh oder Neon. Ein Depot können Sie bei zahlreichen Schweizer Banken sowie bei spezialisierten Online-Brokern eröffnen, wobei reine Online-Trading-Angebote zumeist günstiger sind.
Wie teuer ist der Kauf von Apple-Aktien in der Schweiz?
Beim Kauf von Apple-Aktien sowie weiteren Wertschriften wie ETF fallen Transaktionsgebühren (Courtagen) an, hinzu kommen eidgenössische Umsatzabgaben (die aber bei allen Banken gleich hoch sind). Die Gebühren für den Aktienverkauf werden gleich berechnet wie beim Aktienkauf.
Bei den meisten Schweizer Banken müssen Sie zudem Depotgebühren bezahlen. Sie können die Transaktions- und Depotgebühren auf moneyland.ch vergleichen, indem Sie das Profil «Aktien USA» oder «Individuelle Angaben» auswählen.
Tabelle 1: Die fünf Anbieter mit den geringsten Courtagen bei einer Investition in Apple-Aktien (1000 US-Dollar)
| Anbieter |
Gebühren |
| Saxo Bank |
CHF 1.90 |
| Swissquote |
CHF 5.50 |
| Tradedirect |
CHF 5.55 |
| Cornèrtrader |
CHF 12.40 |
| Raiffeisen |
CHF 32.75 |
Daten gemäss Trading-Vergleich von moneyland.ch. Keine Berücksichtigung von Anbietern ausserhalb des Trading-Vergleichs, darunter Smartphone-Banken. Für den Vergleich wurde von einer Investition in Apple-Aktien im Wert von 1000 US-Dollar ausgegangen. Ohne Berücksichtigung der Depotgebühren, aber inklusive Umsatzabgaben. Stand: 11.05.2026.
Die Smartphone-Banken Yuh und Neon sind vor allem für kleine Investitionsbeträge von wenigen hundert Franken am günstigsten. Die genauen Werte können je nach Anlageprofil variieren. Bei grösseren Investitionen fallen die Transaktionsgebühren von einigen spezialisierten Schweizer Online-Brokern aber niedriger aus. Weitere Informationen über Investitionen mit Smartphone-Banken erhalten Sie im einschlägigen Ratgeber von moneyland.ch.
Welche ETF gibt es auf Apple?
Es gibt zahlreiche ETF, die in Apple investieren. Einen grossen Anteil macht Apple vor allem in Fonds aus, die sich auf die Technologiebranche konzentrieren. Damit ist der Kauf von ETF auch für Fans von Apple-Aktien eine interessante Möglichkeit – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die Investition noch besser diversifiziert ist.
Tabelle 2: ETF mit dem grössten Apple-Gewicht
| ETF |
ISIN |
Fondsdomizil |
TER |
Anteil Apple |
State Street SPDR S&P U.S. Technology
Select Sector UCITS ETF USD |
IE00BWBXM948 |
Irland |
0.15% |
19.59% |
iShares S&P 500 Information Technology
Sector UCITS ETF USD (Acc) |
IE00B3WJKG14 |
Irland |
0.15% |
18.53% |
Xtrackers MSCI USA Information
Technology UCITS ETF 1D |
IE00BGQYRS42 |
Irland |
0.12% |
18.46% |
Xtrackers MSCI World Information
Technology UCITS ETF 1C |
IE00BM67HT60 |
Irland |
0.25% |
18.41% |
State Street SPDR MSCI World
Technology UCITS ETF USD |
IE00BYTRRD19 |
Irland |
0.30% |
18.24% |
Quelle: justetf.com, Stand: 11.05.2026.
ETF bringen gegenüber Einzelaktien den Vorteil mit sich, dass sie mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz eine relativ breite Streuung ermöglichen. Dies reduziert die Verlustrisiken. Beachten Sie aber, dass die aufgeführten ETF allesamt ausschliesslich in den Technologiesektor investieren, was wiederum Risiken birgt. Die ETF-Checkliste von moneyland.ch gibt Ihnen alle Informationen, die bei der Wahl des richtigen ETF wichtig sind.
Welche Rendite ist mit Apple-Aktien möglich?
Die zukünftige Wertentwicklung einer Aktie lässt sich nicht voraussagen, auch im Fall von Apple nicht. Anhaltspunkte kann also lediglich der Blick in die Vergangenheit liefern. Der Rückblick zeigt, dass die Aktie von Apple im Vergleich zum gesamten globalen und US-Aktienmarkt in den vergangenen zehn Jahren eine deutlich überdurchschnittliche Rendite ausgewiesen hat. Zwischen Mai 2016 und Mai 2026 hat sich der Wert einer Aktie – umgerechnet in Schweizer Franken – fast verzehnfacht.
Allerdings kann sich der Aktienkurs von Apple in Zukunft natürlich auch gegenläufig entwickeln. Apple hat seit seiner Gründung im Jahr 1976 auch schlechte Zeiten erlebt. Und generell gilt: Gewinne in der Vergangenheit sind kein sicherer Indikator für Kurssteigerungen in der Zukunft.
Tabelle 3: Zehn-Jahres-Performance der Apple-Aktie im Vergleich mit ausgewählten globalen und US-amerikanischen Aktienindizes
| Aktie/Index |
ISIN |
10-Jahres-Performance
in CHF (2016-2026) |
| Apple |
US0378331005 |
893.93% |
| Nasdaq-100 |
US6311011026 |
429.95% |
| S&P 500 |
US78378X1072 |
188.26% |
| MSCI World |
XC0009692739 |
131.83% |
| Dow Jones Industrial Average |
US2605661048 |
125.44% |
Performance in CHF und exklusive Dividenden. Stichtage: 06.05.2016 und 06.05.20226. Daten gemäss investing.com.
Seit 2012 zahlt Apple seinen Aktionären und Aktionärinnen wieder ununterbrochen eine Dividende. Sie wird vierteljährlich ausgeschüttet.
Welche Risiken gibt es?
Vor allem beim Kauf von einzelnen Aktien besteht ein erhebliches Verlustrisiko, dem Sie sich vor der Investition bewusst sein sollten. Die Kurse können kurz- und langfristig stark fallen, auch ein Totalverlust ist prinzipiell möglich, wenn auch bei der Apple-Aktie unwahrscheinlich. Fonds wie ETF dämmen diese Risiken durch ihre breitere Streuung etwas ein. Aber auch dabei sind hohe Verluste möglich, zumal viele ETF lediglich in eine Branche investieren.
Ihre Anlagestrategie sollte also niemals nur auf einem einzigen Unternehmen oder einer spezifischen Branche beruhen. Stattdessen sollten Sie auf verschiedene Unternehmen, Wirtschaftszweige und Weltregionen setzen, um Risiken bestmöglich abfedern zu können.
Bei Aktienkäufen in einer Fremdwährung ergibt sich ein Wechselkursrisiko. Apple-Aktien notieren in US-Dollar. Ein Wertverlust des US-Dollar im Vergleich zum Schweizer Franken kann die Rendite der Aktie schmälern.
Was muss ich steuerlich beachten?
Kursgewinne von Apple-Aktien sind in der Schweiz für Privatpersonen in der Regel steuerfrei. Auf Dividenden wird Ihnen als Schweizer Anleger oder Anlegerin eine US-amerikanische Quellensteuer abgezogen, die Sie über die Steuererklärung teilweise wieder zurückfordern können.
Hinweis: Der Artikel ist keine Anlageberatung und dient lediglich der Information. Angaben ohne Gewähr.
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