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Die Vor- und Nachteile von ausländischen Brokern für Schweizer Trader

22. Februar 2023 - Daniel Dreier

Mehrere ausländische Broker bieten Depots für Investorinnen und Investoren in der Schweiz. Hier erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen und können die Preise von beliebten ausländischen Anbietern vergleichen.

Welche Vor- und Nachteile haben ausländische Online-Broker für Schweizer Anlegerinnen und Anleger? In diesem Ratgeber-Artikel beantwortet moneyland.ch die wichtigsten Fragen zur Nutzung dieser ausländischen Online-Trading-Plattformen. Zudem erfahren Sie, wie die ausländischen und Schweizer Anbieter im Vergleich abschneiden.

Kann ich bei einem ausländischen Broker ein Depot eröffnen?

Nicht alle ausländischen Online-Trading-Plattformen akzeptieren Schweizer Kundinnen und Kunden. So können in der Schweiz wohnhafte Personen derzeit beispielsweise kein Depot bei beliebten Neobrokern wie Bux Zero, Robinhood, Scalable Capital und Trade Republic eröffnen. Es gibt aber durchaus ausländische Broker und Banken, die auch Kundinnen und Kunden akzeptieren, die in der Schweiz leben. Sie finden diese Anbieter im Vergleich weiter unten.

Bei den meisten ausländischen Handelsplattformen können Sie das Depot komplett online eröffnen (zum Beispiel mit Identifikation per Video). In einigen Fällen, etwa bei Maxblue von der Deutschen Bank, müssen Sie Dokumente per Post einreichen.

Mit welchen Aktien kann ich auf ausländischen Plattformen handeln?

Wie auch bei Schweizer Brokern gibt es bei ausländischen Anbietern Unterschiede, an welchen konkreten Börsen Sie handeln können. In der Regel ist die Bandbreite des Angebots ähnlich wie das bei Schweizer Anbietern.

 

Wie hoch sind die Courtagen bei ausländischen Brokern?

Die Courtagen (Transaktionskosten) hängen davon ab, welchen Anbieter Sie nutzen und welche Aktien Sie kaufen (zum Beispiel amerikanische oder europäische). Es gibt auch Broker, bei denen der Handel mit bestimmten Aktien komplett gebührenfrei ist. So verrechnet beispielsweise Degiro keine Courtagen beim Handel mit US-Aktien.

Tabelle 1: Courtagen bei ausländischen Anbietern, die Schweizer Kundinnen und Kunden akzeptieren

Plattform Schweizer Aktien US-Aktien Europäische Aktien
Comdirect
(Commerzbank)
EUR 7.90 + 0.25%,
max. EUR 62.90
(Aufträge bis zu EUR 2000:
mind. EUR 12.90)
EUR 7.90 + 0.25%,
max. EUR 62.90
(Aufträge bis zu EUR 2000:
mind. EUR 12.90)
EUR 7.90 + 0.25%,
max. EUR 62.90
(Aufträge bis zu EUR 2000:
mind. EUR 12.90)
Degiro CHF 5 keine Courtagen EUR 3.90
ETFs: EUR 2 (keine Gebühr
für ausgewählte ETFs)
Flatex EUR 5.90 EUR 5.90 (zusätzlich bei
Aufträgen über EUR 40’000:
0.04 Prozent auf den
Betrag darüber)
EUR 5.90
Interactive Brokers Fixes Modell: 
0.05 Prozent (mind.CHF 5)
Flexibles Modell: 0.015 - 0.050%
(mind. CHF 1.50, max. CHF 49)

Fixes Modell: USD 0.005
pro Aktie (mind. USD 1,
max. 1% des Auftragsvolumens)
Flexibles Modell: USD 0.0005 -

0.0035 pro Aktie (mind. USD 0.35,
max. 1% des Auftragsvolumens)

Fixes Modell: 0.05 Prozent
(mind. EUR 3)
Flexibles Modell: 0.015 - 0.050%
(mind. EUR 1.25, max. EUR 29)
Lynx 0.15% (mind. CHF 15) USD 0.01 pro Aktie
für die ersten 2000 Aktien,
USD 0.005 pro zusätzliche Aktie
(mind. USD 5)

0.14% (mind. EUR 5.80)

Maxblue
(Deutsche Bank)
EUR 29 + 0.25%
(mind. EUR 8.90,
max. EUR 58.90)
EUR 15 + 0.25%
(mind. EUR 8.90,
max. EUR 58.90)
EUR 29 + 0.25%
(mind. EUR 8.90,
max. EUR 58.90)
Tradestation
International
Handel nicht möglich USD 5 für die ersten
10’000 Aktien,
danach USD 0.005
für jede zusätzliche
Handel nicht möglich

 

Wie hoch sind die Depotgebühren bei ausländischen Brokern?

Einige Anbieter verlangen zwar keine Depotgebühren, aber eine Inaktivitätsgebühr, falls Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht eine gewisse Menge an Geschäften in Auftrag geben. Manche verrechnen eine monatliche oder jährliche Gebühr, wenn Sie weniger als einen bestimmten Wertschriftenbetrag im Depot halten.

Tabelle 2: Ausländische Broker-Plattformen mit Inaktivitätsgebühren

Plattform Inaktivitätsgebühr
Comdirect (Commerzbank) EUR 5.85 pro Monat, in dem Sie nicht mindestens 2 Trades durchführen,
ein verknüpftes Privatkonto nutzen oder mit einem Sparplan investieren
Lynx USD 1 pro Monat mit einem Saldo unter USD 1000 und wenn Sie keine Transaktion tätigen
Tradestation
International
USD 50 pro Jahr mit einem durchschnittlichen Saldo unter USD 2000,
ausser Sie führen im jeweiligen Jahr mindestens 5 Trades durch

 

Zahle ich bei ausländischen Brokern Schweizer Stempelsteuern?

Nein. Schweizer Banken und Börsenmakler müssen auf Trades die Schweizer Stempelsteuer erheben. Ausländische Anbieter müssen das nicht tun. Je nach Trader-Profil kann das bei den Kosten einen riesigen Unterschied machen.

 

Wie schneiden die verschiedenen Broker im Kostenvergleich ab?

Diese Übersicht zeigt die kombinierten Kosten aus Courtagen, Depotgebühren und Stempelsteuer (bei Schweizer Brokern) für Trades gemäss vier Profilen aus dem Trading-Vergleich von moneyland.ch.

Wichtig: Nicht im Vergleich enthalten sind Wechselgebühren für Fremdwährungen und Börsengebühren. Trading und Überweisungen in anderen Währungen als derjenigen Ihres Depots können Ihre Kosten deutlich erhöhen.

Tabelle 3: Kostenvergleich zwischen Schweizer und ausländischen Brokern

Broker Land Profil:
Gelegenheitstrader
Profil:
Aktien Schweiz
Profil:
Aktien US
Profil:
Aktien Europa
Degiro Niederlande /
Deutschland
CHF 41.80 CHF 50.00 CHF 0.00 CHF 39.00
Interactive Brokers USA / UK CHF 60.80 CHF 50.00 CHF 6.30 CHF 42.50
Lynx Deutschland CHF 127.40 CHF 109.00 CHF 45.00 CHF 101.00
Tradestation
International
USA     CHF 45.00  
Flatex Deutschland CHF 184.50 CHF 150.00 CHF 104.00 CHF 119.00
Comdirect
(Commerzbank)
Deutschland CHF 333.20 CHF 228.85 CHF 313.80 CHF 300.25
Maxblue
(Deutsche Bank)
Deutschland CHF 456.85 CHF 427.85 CHF 375.00 CHF 447.90

 

Schweizer Broker Schweiz

Günstigster:
CHF 258.20

Teuerster:
CHF 1736.95

Günstigster:
CHF 128.85

Teuerster:
CHF 1163.50

Günstigster:
CHF 318.45

Teuerster:
CHF 1684.05

Günstigster:
CHF 300.25

Teuerster:
CHF 1587.55

Letztes Update: Februar 2023. Die Kosten bei Schweizer Anbietern beinhalten die Schweizer Stempelsteuer, die bei ausländischen Trading-Plattformen wegfällt. Die Berechnungen für Interactive Brokers basieren auf dem flexiblen Modell.

Sie können die Kosten im Schweizer Online-Trading für diese und weitere Anlageprofile im interaktiven Trading-Vergleich von moneyland.ch vergleichen.

 

Gibt es Gebühren für die Überweisung zu und von ausländischen Brokern?

Ja. Sie können normalerweise eine Sepa-Banküberweisung an europäische Broker senden – mit keinen oder geringen Überweisungsgebühren. Aber Ihre Bank wird die Franken für die Überweisung in Euros umwandeln. Dazu wendet sie ihren eigenen, möglicherweise schlechten Wechselkurs an.

Auch bei Nicht-Sepa-Überweisungen hängen die Gebühren davon ab, welche Schweizer Bank Sie nutzen und welche anderen Banken am Überweisungsprozess beteiligt sind. Teils sind diese Gebühren hoch. Sie erhalten weitere Informationen dazu in diesem Ratgeber-Artikel zu Zahlungen ins Ausland.

Ein weiterer grosser Kostenanteil sind die Wechselgebühren, die die Plattformen selbst verrechnen. Diese fallen an, wenn Sie dem Broker Geld in einer anderen Währung als der des Depots senden. Wenn Sie beispielsweise Schweizer Franken auf ein Depotkonto in Euro oder Dollar überweisen, zahlen Sie Wechselgebühren. Welche Gebühren ausländische Broker verrechnen, erfahren Sie in der Tabelle weiter unten.

Manche ausländische Trading-Plattformen verrechnen Gebühren, wenn Sie Geld aus dem Depotkonto auf ein anderes Konto überweisen. Bei Etoro beispielsweise sind es 5 US-Dollar, bei Tradestation 35 Dollar für internationale Überweisungen. Diese Überweisungsgebühren werden unabhängig von der Währung verrechnet.

Wie kann ich die Überweisungskosten niedrig halten?

Eine Möglichkeit, um die Überweisungskosten zu reduzieren: Sie können Schweizer Franken bei einem günstigen Währungsmakler oder einer günstigen Neobank in die Depotwährung wechseln. Das mag zwar etwas mühsam sein und Sie müssen mehrere Anbieter nutzen, aber dafür können Sie so die Kosten für den Geldwechsel deutlich reduzieren.

Zahle ich bei ausländischen Brokern Wechselgebühren?

Wenn Sie Aktien kaufen, die auf eine andere Währung als Ihr Depotkonto lauten, wechselt der Broker Ihr Geld automatisch in die für den Kauf benötigte Währung. Sowohl Schweizer als auch ausländische Trading-Plattformen verrechnen in der Regel Gebühren für diese Dienstleistung.

Beispiel: Sie verwenden ein auf Franken lautendes Depotkonto. Nun kaufen Sie bei einer Wechselgebühr von 0.25 Prozent US-Aktien im Wert von 50’000 Franken in Dollars. Sie zahlen allein für den Währungswechsel 125 Franken.

Dazu können Auf- und Abschläge auf die Wechselkurse kommen, die weitere Kosten verursachen (der sogenannte Spread).

Je mehr Sie in anderen Währungen als derjenigen Ihres Depots traden, umso stärker fallen die Wechselgebühren ins Gewicht. Darum ist es von Vorteil, wenn Sie ein Depot in der Währung eröffnen, die derjenigen der Aktien entspricht, mit denen Sie handeln wollen. Je seltener Sie Aktien kaufen und verkaufen, umso niedriger sind die Wechselkurskosten im Verhältnis zur gesamten Anlage.

In dieser Tabelle sehen Sie die Wechselgebühren bei ausländischen Brokern. Diese fallen sowohl bei Trades als auch bei Überweisungen in einer Fremdwährung an.

Tabelle 4: Fremdwährungsgebühren im Vergleich

Plattform Wechselgebühr
Comdirect (Commerzbank) Unterschiedlich, Gebühren der Commerzbank
Degiro 0.25% (zusätzlich EUR 10 für manuelle Transaktionen)
Flatex Je nach Währung (CHF: 0.004%)
Interactive Brokers 0.002%, mind. USD 2
Lynx 0.004%, Minimum abhängig von der Währung (bei Franken: CHF 4)
Maxblue (Deutsche Bank) Je nach Währung (CHF: 0.5%)
Tradestation 0.006%, mind. USD 2 pro Auftrag

 

Wie vermeide ich Wechselgebühren beim Traden?

Bei manchen ausländischen Börsenmaklern können Sie ein Depotkonto in Schweizer Franken (CHF) oder eines mit mehreren Währungen eröffnen, in dem Sie Franken halten können. Dazu gehören Degiro, Flatex und Interactive Brokers. Wenn Sie hauptsächlich mit Schweizer Aktien traden, können Sie mit einem CHF-Depotkonto viel Geld sparen. Wenn Sie hingegen vor allem mit US- oder europäischen Aktien handeln, ist ein Depot in Dollar oder Euro sinnvoll. Beachten Sie zudem, dass Gebühren für internationale Überweisungen anfallen können, selbst wenn Sie Franken auf ein CHF-Depotkonto überweisen.

Sind ausländische Broker sicher?

Wie sicher eine ausländische Trading-Plattform ist, hängt vor allem davon ab, in welchem Land sie ihren Sitz hat. Manche Länder haben eine ähnlich strikte Finanzaufsicht wie die Schweiz, andere nicht. Bei Plattformen, die mit einem externen Broker oder eine Depotbank zusammenarbeiten, ist auch der Sitz dieser Partnerfirmen wichtig. Zudem ist es sinnvoll zu berücksichtigen, in welcher politischen und wirtschaftlichen Lage das Land ist, in dem sich der Broker befindet.

Ein weiterer Hauptfaktor ist die finanzielle Stärke von Brokern und ihren Partnerbanken. Grosse Banken und Broker (zum Beispiel die Commerzbank, Deutsche Bank und Interactive Brokers) haben womöglich ein Kreditrating von Agenturen wie Moody’s oder Standard and Poor’s.

Der Bankkundenschutz für das Geld auf Ihrem Depotkonto ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Schweizer Konten für Online-Trading sind in der Regel echte Bankkonten und profitieren somit von der üblichen Schweizer Einlagensicherung. Zu den ausländischen Trading-Plattformen, die von einer lizenzierten Bank betrieben werden, gehören Comdirect, Degiro, Flatex und Maxblue. Interactive Brokers, Lynx und Tradestation arbeiten mit Partnerbanken.

Sie sollten auch prüfen, ob Sie eine Ombuds- oder andere Schlichtungsstelle zu Hilfe ziehen können, falls es zu Auseinandersetzungen mit dem Broker kommen sollte. In der Schweiz können Sie sich mit solchen Streitigkeiten an den Schweizerischen Bankenombudsmann wenden.

Bedenken Sie zudem, dass das Schweizer Bankgeheimnis nicht für ausländische Broker gilt. Falls Ihnen Datenschutz wichtig ist, sollten Sie die Nutzungsbedingungen ausländischer Anbieter genau lesen, um herauszufinden, ob und wie Ihre Kundendaten geschützt sind.

Beeinflusst der Handel bei ausländischen Brokern meine Steuern?

Kapitalgewinne, Aktiendividenden und Couponzahlungen müssen Sie in der Schweiz versteuern, egal ob Sie einen Schweizer oder ausländischen Broker nutzen. Bei moneyland.ch finden Sie detaillierte Informationen, wie Sie Börsengewinne versteuern müssen.

Aus Steuersicht ist der einzige relevante Unterschied zwischen einem Schweizer und einem ausländischen Broker, dass die Schweizer Stempelsteuer nur bei Schweizer Anbietern anfällt – nicht hingegen bei ausländischen Plattformen.

Folgende Steuern gelten unabhängig davon, ob Sie einen Schweizer oder ausländischen Broker nutzen:

  • Ausländische Stempelsteuer: Viele Länder erheben Steuern auf Aktiengeschäfte. Aber im Gegensatz zur Schweizer Stempelsteuer, die nur Schweizer Broker betrifft, gelten diese ausländischen Stempelsteuern für sämtliche Transaktionen an den Börsen im jeweiligen Land, unabhängig davon, ob Sie einen Schweizer oder ausländischen Broker nutzen. Beispiele sind etwa die SEC-Gebühr an US-Börsen sowie die Stempelsteuern für Geschäfte an der Hongkonger und Londoner Börse.
  • Ausländische Quellensteuer auf Dividenden: Wenn Sie von einer Firma Dividenden ausgezahlt bekommen, zieht das Land, in dem sich die Firma befindet, womöglich eine Quellensteuer davon ab. Sie können alle oder einen Teil dieser Quellensteuer zurückfordern, wenn das Land mit der Schweiz ein Doppelbesteuerungsabkommen hat. Das gilt unabhängig davon, ob Sie eine Schweizer oder ausländische Plattform nutzen.
  • Mehrwertsteuer: Sowohl Schweizer als auch ausländische Firmen, die Dienstleistungen in der Schweiz (auch online) anbieten, müssen im Auftrag des Staats Mehrwertsteuern erheben. Was die Mehrwertsteuer betrifft, macht es also keinen Unterschied, wenn Sie einen ausländischen Broker nutzen – vorausgesetzt der Anbieter hält sich an das Schweizer Gesetz.

Welche Vorteile haben ausländische Broker?

Ein Hauptvorteil bei der Nutzung von ausländischen Trading-Plattformen ist, dass Sie keine Schweizer Stempelsteuer zahlen müssen. Insgesamt ist es günstiger, mit den günstigsten ausländischen Brokern zu investieren als mit Schweizer Anbietern.

Sie sollten jedoch alle relevanten Faktoren berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem Sicherheit, internationale Überweisungskosten, Wechselgebühren, Bezugsgebühren und mögliche Negativzinsen.

Welche Nachteile haben ausländische Broker?

Je nachdem, aus welchem Land der ausländische Anbieter stammt, kann es Grund für Sicherheitsbedenken geben. Im Gegensatz zu den Schweizer Brokern, die Sie im Online-Trading-Vergleich von moneyland.ch finden, werden einige ausländische Anbieter nicht von lizenzierten Banken betrieben. Dadurch kann es schwierig sein, herauszufinden, wie der Broker reguliert wird und wie Ihr Geld und Ihre Wertschriften geschützt sind.

Der Kundendienst ist oft weniger gut als derjenige von Schweizer Banken, insbesondere bei Budget-Plattformen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Sie Geld international überweisen müssen, wenn Sie ein ausländisches Depot haben. Das kann zu hohen Wechselgebühren führen, die schwierig vorherzusagen sind – besonders bei Nicht-Sepa-Überweisungen.

Welche Vorteile haben Schweizer Broker?

Neben der Sicherheit von Schweizer Broker-Konten ist ein Hauptvorteil, dass Schweizer Trading-Plattformen in der Regel einen guten Kundendienst in den Schweizer Sprachen und auf Englisch bieten. Einige Anbieter haben Filialen oder Kundendienst-Zentren, andere bieten ihren Nutzerinnen und Nutzern kostenlose Anlässe für Training und Networking.

Alle Schweizer Broker im Trading-Vergleich von moneyland.ch sind lizenzierte Schweizer Banken. Somit unterliegen sie der Aufsicht der Finma. Ausserdem gilt die Schweizer Einlagensicherung.

Welche Nachteile haben Schweizer Broker?

Der grösste Nachteil von Schweizer Brokern gegenüber ausländischen ist, dass Sie bei Schweizer Anbietern die Schweizer Stempelsteuer zahlen müssen. Das verursacht hohe Kosten. Ein weiterer Nachteil ist, dass Schweizer Broker in der Regel deutlich höhere Gebühren haben als die günstigsten ausländischen Anbieter.

Eignen sich ausländische Broker für Schweizer Investorinnen und Investoren?

Ob es für Sie sinnvoll ist, einen ausländischen Broker zu nutzen, hängt von Ihren Prioritäten ab.

Die niedrigeren Kosten von ausländischen Anbietern sind der offensichtlichste Vorteil. Wenn Ihnen hingegen Sicherheit und Kundendienst wichtig sind, ist eine Schweizer Bank vielleicht die bessere Wahl. Sicherheit ist eine Stärke von Schweizer Banken. Auch viele ausländische Anlegerinnen und Anleger nutzen darum Schweizer Plattformen – trotz der höheren Kosten.

Ausländische Broker sind nur für erfahrene Trader zu empfehlen, die nicht viel Unterstützung benötigen und die Unterschiede bei den Gesetzen und dem Vermögensschutz in verschiedenen Ländern kennen. Ebenfalls wichtig ist es, Wechsel- und Überweisungsgebühren zu verstehen – und zu wissen, wie Sie sie niedrig halten können.

Weitere Informationen:
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Redaktor Daniel Dreier
Daniel Dreier ist Redaktor und Experte für Geldthemen bei moneyland.ch.
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